Von Wald (ZH) nach Wald über die Farneralp

Typ: Schöne, leicht anspruchsvolle Winterwanderung

Unbedingt Proviant mitnehmen, während die Aussicht auf der Farneralp überzeugt ist die Gastfreundschaft leider genau gegenteilig.

Kondition: mittel (3 von 5)

Schwierigkeit: leicht (2 von 5), je nach Schneeverhältnissen

An- / Rückreise

Mit der Bahn oder dem Auto nach Wald (ZH), beim Bahnhof parkieren. Die Wanderung endet in Wald, alternativ kann man in der Höhenklinik (Posthaltestelle Faligberg) das Postauto zurück nach Wald Bahnhof nehmen.

Wanderung

Die Wanderung beginnt beim Bahnhof Wald. Man läuft durch den Ort hindurch in Richtung Kirche, vorbei an der Raiffeisen Bank und dem Coop, bis ans Ende der Bahnhofstrasse. Von dort sieht man auch schon die grosse Kirche, um die herum man läuft. Kurz danach biegt man links in die Hüeblistrasse, die man ein Stück hochläuft. Auf Höhe der ersten scharfen Linkskurve biegt der Wanderweg nach rechts ab (Quartier Sagenrain).

Man überquert die Bahnlinie auf dem Wanderweg und erreicht den Wald. Rechts plätschert der Schmittenbach, der sich nun über viele Wasserstufen in der Nähe des Wanderweges hochzieht. Es gibt immer wieder mal Abzweigungen im Wanderweg nach links und rechts, aber im Wesentlichen hält man sich streng dem Bach entlang aufwärts und kann als Zeitvertreib die verschiedenen Stufen zählen.

Den Wasserfall im Sagenraintobel sollte man nicht ausser acht lassen. Auf Höhe Bleuelholz / Tüfi kann man einen kurzen Abstecher zum Wäbereggweiher machen, interessanterweise läuft man ab da alles auf der Kantonsgrenze Zürich / St.Gallen bis zum Hof Ger, nach einen kurzen Stück am Gerenbach.

Am Hof Ger biegt man rechts ab und läuft so – an einem Waldstück vorbei über ein weites Feld hoch in Richtung Farneralp. Am Waldrand angekommen verläuft der Wanderweg ziemlich steil bis man auf einer weiten Wiese angelangt ist (Rüti). Von dort ist es nur ein kleines Stück durch den Wald hindurch zur Farneralp.

Ein Einkehren in der Farneralp lohnt sich nur für Mutige. Die Freundlichkeit des dortigen Personals ist kaum vorherzusehen, so dass man entweder einigermassen anständig bedient wird oder aber nur angeblafft wird, wenn man die Frechheit besitzt, auch noch etwas kaufen zu wollen. Hier wäre – wie bei so vielen Bergrestaurants – dringend Konkurrenz nötig.

Der Retourweg geht über Cholwald der nicht zu übersehenden Fahrstrasse entlang über Bode bis nach Chrinnen, wo die meisten Ausflügler ihr Auto parkieren. Hier überquert man denn auch die Kantonsgrenze wieder und erreicht in 10 Minuten die Höhenklinik Wald mit der Postautohaltestelle Faltigberg.

Hier nimmt man entweder das Postauto zurück noch Wald, oder läuft das restliche Stück (der Einsteig zum Wanderweg ist ca. 50m vor der Postautohaltestelle rechts) über Chatzenstrick, Lauf, Nähren, Geeretsrüti und Brugglenwäldli zurück an den Bahnhof.

 

 

 

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